Gewaltfreie Kommunikation 2.0

Gewaltfreie Kommunikation 2.0

Ein update für die GFK!? Was bringt solch ein update, was für bugs (Programmierfehler) werden behoben auf dem Weg der “Systemumstellung” bzw. worin liegt die “Bahnänderung” von GFK 1.0 zu GFK 2.0?

  • Die GFK wird weniger künstlich gesprochen, wir bleiben auch mit GFK authentisch und bodenständig. In GFK 2.0 reden wir nicht mehr von “echt statt nett”, sondern wagen es.
  • Die Gewaltfreie Kommunikation wird als eine alltägliche Praxis zur Persönlichkeitsentwicklung und weniger als Kommunikationstechnik verstanden und verbreitet. GFK in 2.0 integrieren bedeutet volle Eigenverantwortung für unser Denken, Fühlen und Handeln zu übernehmen; unsere Aufmerksamkeit verlagert sich von “gewaltfrei reden” auf “gewaltfrei leben” (oder besser: verantwortlich leben).
  • Missverständnisse, Fallen und blinde Flecken in der GFK (-Szene) rund um die Themen Bewerten, Gleichheit und Macht werden beleuchtet und überwunden. Diese haben beträchtliche Auswirkungen auf alle Beziehungen, insbesondere aber zu Autoritäten, und beeinflussen auch strukturell die Gestaltung von Hierarchien, Gemeinschaften und Organisationen.
  • Es wird – mit und in der GFK – die wesentliche Bedeutung von Bewertungen (lebensdienlich) und Unterschieden (z.B. in Kompetenzen) anerkannt.
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Empathisches Coaching – lösungsorientiert oder nicht?

Die Aussage, dass das empathische Coaching (empathische Begleitung im Sinne der Gewaltfreien Kommunikation) nicht lösungorientiert sei, höre ich manchmal von Teilnehmern, die schon Ausbildungen in NLP, lösungsfokussierter Beratung o.ä. absolviert haben. Diese Teilnehmer erleben Empathieprozesse mit Gewaltfreier Kommunikation und bekommen dabei, so scheint es mir, ihre Erfahrungen aus den unterschiedlichen Ausbildungen nicht so ganz zusammen. Zum einen erleben sie, welche erleichternde und (er-)lösende Wirkung Empathie hat, zum anderen sind sie verunsichert, weil am Ende eines solchen Gesprächs nicht immer konkrete Lösungswege stehen. (Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass sie selbst (als Unterstützer) mehr die Lösung brauchen als ihr Klient, für ihr Selbstbild, als Erfolgsbeweis… aber das ist ein anderes Thema.) Ich möchte hier zeigen, warum ich die Unterscheidung “Lösungsorientiert, oder nicht?”  für wenig hilfreich und manchmal auch für lebensfremd halte.

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Neue Ausbildungen Gewaltfreie Kommunikation und Empathische Mediation

Die neuen Ausbildungskurse Gewaltfreie Kommunikation und die Empathische Mediation sind online.

Übrigens: In der gerade begonnen Basis-Ausbildung Gewaltfreie Kommunikation ist der Einstieg mit geringen Vorkenntnissen noch bis 28. Juli möglich!

Basis-Ausbildung Gewaltfreie Kommunikation, Start 10.-13.2.2011

Basis-GFK Biburg 2011

Ausbildung / Aufbaumodul Empathische Mediation, Start 31.3. – 3.4.2011

Empathische Mediation 2011

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Ist die Gewaltfreie Kommunikation systemisch?

Menschen Diese Frage wurde mir ein paar Mal gestellt, hauptsächlich von Interessenten an einer Ausbildung in Gewaltfreier Kommunikation. Auf meine Nachfrage, was sie denn unter “systemisch” verstünden, stellte sich dann oft heraus, dass ihnen unklar ist, was der Begriff meint bzw. dass ihre und meinen Definition von “systemisch” nicht so ganz übereinstimmen.

Mir scheint der Begriff “Systemisch” ist auf dem Beratungs- und Ausbildungsmarkt seit ein paar Jahren “in”. Aus einer normalen Mediationsausbildung wird dann eine “systemische Ausbildung in Mediation”, um sich von anderen Angeboten abzuheben. Ob das inhaltlich immer gegeben und sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln…

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Neustart der Trainer/innen-Zertifizierung Gewaltfreie Kommunikation (nach Dr. Marshall Rosenberg)

cnvc.logo.web150x94 Ich freue mich, dass nun nach über 3 jähriger Überarbeitung die Trainer/innen-Zertifizierung für Gewaltfreie Kommunikation wieder startet! Eine Neuregistrierung ist im Moment jedoch noch nicht möglich.

Ich habe die Informationen dazu auf der Seite http://de.nvcwiki.com/index.php/Hauptseite#CNVC_TrainerInnen-Zertifizierung

eingestellt und überarbeitet.

Mit dem Thema “TrainerInnen-Zertifizierung” gab und gibt es immer wieder spannende Diskussionen. Da wir in der Gewaltfreien Kommunikation recht kritisch auf Bewertungen schauen, entsteht schnell das Missverständnis, dass Gewaltfreie Kommunikation “ohne Bewertung” auskommt. Das dem nicht so ist, habe ich versucht in “Wie lernt man Gewaltfreie Kommunikation?” zu zeigen.

Zur Erinnerung: Bevor es eine “formale” TrainerInnen-Zertifizierung gab, hat Marshall Rosenberg in eigener Verantwortung “TrainerInnen für Gewaltfreie Kommunikation” ernannt.  Er hat also die Fähigkeiten und die Haltung dieser Menschen bewertet (!) – und er hat oft “nein” gesagt (natürlich ganz gewaltfrei :o ). Erst seit 2003 gibt es eine “formale” TrainerInnen-Zertifizierung und auch hier hat Marshall selbst die Personen ernannt, die er für fähig hielt, die Assessierungsgespräche durchzuführen. Die entscheidende Frage ist also nicht, “ob” sondern “wie” man bewertet!

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