21.12.2012 Die Welt wahrnehmen, Notwendigkeit erkennen und neu ergreifen?

Ich glaube nicht an den Weltuntergang. Ich glaube an Entwicklung.  Für mich ist der Wirbel um den 21.12.2012 ein Bild dafür, dass Entwicklung und Veränderung stattfindet und der Mensch vor immer neuen Aufgaben steht, die er sich bewusst machen muss. Mit dem Blick auf dieses Bild, halte ich inne um der Frage nach zu gehen, “welche Aufgabe stellt die Welt mir?”

Hm. Nicht so leicht zu beantworten.

Da fiel mir die tree media groupe (www.treemedia.com) ein und die möchte ich hier mit einem ihrer Filme vorstellen. Tree media wurde vor 13 Jahren von Leila und Nadia Conners (The 11th Hour, mit Leonado Dicaprio) gegründet. Mein langjähriger und wirklich sehr geschätzter Freund, Mathew F.Schmid, arbeitet seit einigen Jahren mit im Team.  Tree media macht durch ihre Filme und Vernetzung mit anderen Bewegungen sichtbar, was die Gegenwart von uns an Bewusstsein, Interesse, Verantwortung und Handeln erfordert, für eine friedliche und  lebensbereichernde Zukunft.

Die Welt wahrnehmen, Notwendigkeiten erkennen und neu ergreifen?

Das leben Menschen aus Detroit uns vor:

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Gewaltfreie Kommunikation 2.0

Gewaltfreie Kommunikation 2.0

Ein update für die GFK!? Was bringt solch ein update, was für bugs (Programmierfehler) werden behoben auf dem Weg der “Systemumstellung” bzw. worin liegt die “Bahnänderung” von GFK 1.0 zu GFK 2.0?

  • Die GFK wird weniger künstlich gesprochen, wir bleiben auch mit GFK authentisch und bodenständig. In GFK 2.0 reden wir nicht mehr von “echt statt nett”, sondern wagen es.
  • Die Gewaltfreie Kommunikation wird als eine alltägliche Praxis zur Persönlichkeitsentwicklung und weniger als Kommunikationstechnik verstanden und verbreitet. GFK in 2.0 integrieren bedeutet volle Eigenverantwortung für unser Denken, Fühlen und Handeln zu übernehmen; unsere Aufmerksamkeit verlagert sich von “gewaltfrei reden” auf “gewaltfrei leben” (oder besser: verantwortlich leben).
  • Missverständnisse, Fallen und blinde Flecken in der GFK (-Szene) rund um die Themen Bewerten, Gleichheit und Macht werden beleuchtet und überwunden. Diese haben beträchtliche Auswirkungen auf alle Beziehungen, insbesondere aber zu Autoritäten, und beeinflussen auch strukturell die Gestaltung von Hierarchien, Gemeinschaften und Organisationen.
  • Es wird – mit und in der GFK – die wesentliche Bedeutung von Bewertungen (lebensdienlich) und Unterschieden (z.B. in Kompetenzen) anerkannt.
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Gewaltfrei auf Stelzen oder bodenständig?

Gewaltfrei auf Stelzen oder bodenständig?
  • “Das ist ja, als wenn ich einen total Fremden in meinem Haus habe.”
  • “Komm’ mir bitte nicht schon wieder mit GFK!”
  • “Was ist denn mit dir passiert? Kannst Du nicht mehr normal reden?”
  • “Du klingst so künstlich.”
  • “Warum kannst du nicht einfach ehrlich mit mir sein und sagen, was wirklich los ist?”

So wird oft auf Menschen reagiert, die mit der Gewaltfreien Kommunikation “auf Stelzen gehen”, die GFK also vor allem als Kommunikationstechnik anwenden. Diese Sätze (frei übersetzt) schrieb die US-amerikanische NVC-Trainerin Miki Kashtan in ihrem sehr empfehlenswerten Blog “The Fearless Heart” in einem kürzlichen Beitrag über die Fallen der GFK: “Basic Pitfalls of Using NVC“. Die Anwendung von GFK kann also offensichtlich ziemlich daneben gehen, und anstatt zu mehr Verständigung und Mitgefühl gerade zu Trennung beitragen.

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Wie ehrlich und transparent ist die Gewaltfreie Kommunikation hierzulande?

Wie ehrlich und transparent ist die Gewaltfreie Kommunikation hierzulande?

Wir sind noch immer sehr unter dem Eindruck des GFK-Trainertreffens in München vor ein paar Wochen, auf dem wir nicht nur die gerade gegründetete NVC Trainerakademie vorgestellt haben, sondern auch sehr unterschiedliche Grundverständnisse in der deutschsprachigen GFK-Landschaft offensichtlich(er) geworden sind. Wir begreifen das Trennende für uns bislang in folgender Frage:

Ist die GFK vor allem eine Kommunikationsmethode, bei der es um das Erlernen einer gewaltfreien “(Bedürfnis-) Sprache” geht, oder aber ein Schulungsweg für Persönlichkeit und eine gewaltfreie “Haltung”, um bewusster und authentischer zu kommunizieren? Wir erleben im Moment unter “Giraffen” nicht so viel Übereinstimmung – wie wir erwartet hätten – wenn wir sagen: Im Zweifelsfall lieber “unperfekt und ehrlich” als “perfekt gewaltfrei“.

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Gewaltfreie Kommunikation Friedensarbeit auf den Philippinen unterstützten

Hier eine Information, die mir von Gerli und Ralf Clar geschickt wurde und die ich gerne verbreite.

image Amina Mambuay ist die erste und bisher einzige Trainerin für "Gewaltfreie Kommunikation" auf den Philippinen. In diesem Land flammen immer wieder militante Konflikte auf, die zum Teil durch jahrhunderte alte Feindbilder zwischen Christen und Muslimen geschürt werden. Zu helfen, diese Mauern aus Schmerz und Hass aufzulösen ist das Anliegen von Amina Mambuay, die für alle Bevölkerungsgruppen Trainings in "Gewaltfreier Kommunikation" anbietet. Sie stellt dabei die Bedürfnisse aller Beteiligten in den Mittelpunkt um jenseits aller Vorurteile die Verbindung der Menschen zueinander wieder möglich zu machen.

Ihre Seminare sind gut besucht – von LehrerInnen, Jugendlichen, sozial Engagierten und selbst von Militärs und anderen Gruppen quer durch die philippinische Gesellschaft. Um der wachsenden Nachfrage begegnen zu können braucht Amina finanzielle Unterstützung, da die Teilnahme an ihren Trainings kostenlos ist. Sie sagt: "Die Menschen kommen nur wenn es nichts kostet, da sie es sich nicht leisten könnten einen Seminarbeitrag zu bezahlen"
Da wir sie persönlich kennen, ihr vertrauen und Ihre Arbeit sehr schätzen haben wir ein Spendenkonto für sie eingerichtet, dass ausschließlich der Sammlung von Spendengeldern für Ihre Arbeit dient. Die Kontoauszüge werden einmal jährlich an alle Spender versendet und Amina berichtet regelmäßig von ihrer Arbeit. Die ersten 150,00 € konnte ich ihr vor einigen Tagen überweisen. Wer möchte kann ihr also auf folgendes Konto eine Spende zukommen lassen. (Text Gerli Clar)

Hier die Info über ihre Arbeit als PDF zum Herunterladen und weitergeben.

Postbank Stuttgart
Konto: 186 729 701
BLZ: 60010070
Stichwort: Spende GFK Philippinen

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Restorative Circles – Auf dem Weg zu einer Gerechtigkeit von Herzen

Wer sich für neue Wege im Umgang mit Verbrechen, Gewalt und Wiedergutmachung interessiert, sollte sich diese Ankündigung von zwei Workshops über “Restorative Circles” mit Dominic Barter merken. Restorative Circles ist ein Prozess, der von Dominic Barter in Brasilien entwickelt wurde. Seit 1994 zeigt Barter neue Wege zu Eigenverantwortung und Heilung auf. Restorative Circles bringen Täter, Opfer und deren Umfeld in einem Kreis zusammen und laden sie zum Gespräch ein. Miteinbezogen werden alle, die auf irgendeine Weise betroffen sind.

Dominic Barter begann seine Restorative Circles-Arbeit in den Favelas brasilianischer Großstädte. Inzwischen setzt er seinen Ansatz auch auf anderen Gebieten erfolgreich ein: bei der Polizei, in Schulen, Vereinen, NGOs und in der Geschäftswelt. In den ersten 10 Jahren war es Pionierarbeit; 2004 kam der Durchbruch. Seither arbeitet Barter intensiv mit dem brasilianischen Justizministerium sowie dem Bildungsministerium zusammen. Unterstützt von UNDP, UNESCO und dem Sekretariat für Menschenrechte, investiert das Justizministerium in sämtliche Pilotprojekte.
Homepage Restorative Circles
Workshop-Termine in Berlin und Bremen

Und hier noch ein update – ein Interview mit Dominic Barter (Englisch mit dt. Untertiteln)

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